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Stadtgemeinde Liezen
Rathausplatz 1
8940 Liezen
+43 (0)3612 22881-0
stadtamt@liezen.gv.at
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Ein
Ort, wo Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gemeinsam bestehen: Unser
Stadtarchiv
Das Stadtarchiv kümmert sich um
das Schriftgut der Stadtverwaltung und um vielfältige Bestände, die die
Geschichte unserer Stadt betreffen. Selbstverständlich müssen auch diese
ständig aktualisiert werden, um das Geschehene für zukünftige Generationen
festzuhalten. Eine weitere Aufgabe des Stadtarchives besteht darin, die
Geschichte Liezens im Rahmen von Vorträgen, Rundgängen und Publikationen zu
vermitteln.
Übersicht Bestände: Archiv des Rathauses, Archiv von Stadtmarketing und Tourismusverband, Vereins-Unterlagen, Sammlung historischer Fotos von Liezen, chronologische Sammlung von Zeitungsausschnitten über Liezen, Sammlung von Unterlagen zum Liezen-Lexikon, Sammlung von Fotos und Filmen von Foto Baumgartner, Urkunden, Zeitschriften, Bilder, Zeitungsberichts-Sammlung Roland Pirkenau.
Wir freuen uns über Ihre Unterstützung: Fotos, Dokumente usw. über Liezen können im Archiv abgegeben und nach erfolgter Digitalisierung wieder mitgenommen werden.
Das Stadtarchiv steht grundsätzlich der gesamten Bevölkerung zur Verfügung. Für seine Benützung ist eine Terminvereinbarung mit Schilderung des Anliegens notwendig.
Ebenso bietet das unten angeführte Online-Archiv mit seinen Suchfunktionen die Möglichkeit, unsere Stadt besser kennenzulernen. Wir wünschen viel Freude beim Eintauchen in Liezens Geschichte!
Kontakt:
Mag.a Katharina Ernecker
STADTARCHIV
Stadtgemeinde Liezen
Kulturhausplatz 2
A-8940 Liezen
+433612 228 811 80
stadtarchiv@liezen.gv.at
Geschichte des Stadt-Archives Liezen: 1964 durch Stadtamtsdirektor Rudolf Polzer angelegt. Nach seiner Pensionierung ehrenamtliche Weiterführung bis zu seinem Tode im Jahr 2005. Danach Weiterführung, Einführung der elektronischen Speicherung und Übersiedlung in die nunmehrigen Räumlichkeiten in der Volksschule durch seinen Nachfolger, Stadtamtsdirektor i.R. Karl Hödl. Im Dezember 2022 erfolgte die Übergabe der Archivleitung an Mag. Katharina Ernecker.
Der Bereich des heutigen Hauptplatzes war Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts ein sogenannter "Volksgarten" mit Musikpavillon. Der Turnverein bat die Gemeinde, in diesem Volksgarten eine Turnwiese anlegen zu dürfen. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg war der Hauptplatz noch Teil des Fuchs - Obstgartens. Im Zuge der Siedlungsentwicklung wurde zuerst eine Verbindung zur Hauptstraße hergestellt (im Volksmund "Durchbruchstraße" genannt) und 1964 wurde der Hauptplatz angelegt.
Der Hauptplatz in der heutigen Gestaltung geht auf einen Flächenwidmungs- und Verbauungsplan zurück, den der Gemeinderat im Jahr 1952 beschlossen hatte.
In der Sitzung des Gemeinderates am 19.06.1958 wurde ein Architektenwettbewerb für die Gestaltung mit folgenden Preisen ausgeschrieben: 1. Preis Schilling 4.000,-- 2. Preis 3.000,-- 3. Preis 2.000,-- und 4. Preis 1.000,--.
Aber es dauerte mehrere Jahre, bis die Anlage im Jahre 1970 in ihrer endgültigen Form vollendet war (Übergabe Modenhaus Aigner 1968 und Rainerhof mit dem Postamtsgebäude 1969).
1974 wurde anlässlich der 900-Jahr-Feier der Stadt Liezen vom Künstler Manfred Fasching am Hauptplatz ein Brunnen errichtet. Das Wasserbecken hat einen Durchmesser von 6 m. Es zeigt einen Mann, der einen 4 m langen und 1,4 m hohen Obelisken hält. Dieser Obelisk trägt auf der Straßenseite drei Bronzereliefs mit der wirtschaftlichen Gliederung der Stadt (Industrie, Handel, Landwirtschaft). Eine Bronzemaske, die als Quelle für das Becken dient, symbolisiert den Pyhrnbach. Vom Osten her ist das Stadtwappen sichtbar. Die dem Hochhaus zugewandte Seite des Obelisken zeigt einen Historienzug von Illyrern, Römern und Bajuwaren bis in das Mittelalter und die Gegenwart. Die Maske "Enns" sagt aus, dass sich der Zug zur Enns bewegt.
Östlicher Teil des Hauptplatzes, auf dem wöchentlich ein Bauernmarkt abgehalten wurde (später im westlichen Teil des Hauptplatzes). Im Volksmund lange "Alter Busbahnhof" genannt, da früher ein Autobusbahnhof dort war.
Gemeinderatsbeschluss: 20.09.2001
Am 21.03.1996 wurde eine Hervis Filiale im Eurospar-Einkaufszentrum in Liezen eröffnet.
Laut Eigendefinition symbolisiert die Marke Hervis Freude an der Bewegung und ein besseres Lebensgefühl. Hervis Sports setzt voll auf Markenorientierung und vertraut auf Ware der führenden Hersteller aus dem In- und Ausland - und zwar zum besten Preis. Hohe Sortimentskompetenz in den Bereichen Sport und Mode, ein ausgewogenes Serviceangebot, qualifizierte Fachberatung und preisaggressive Angebote zeichnen Hervis aus. Die Hervis Sport- und Modegesellschaft m.b.H. ist eine 100 %ige Tochter der SPAR Österreichische Warenhandels-AG. Im Jahre 2008 verzeichnete Hervis Sports international einen Umsatz von € 409,6 Mio. in 141 Filialen mit 2.503 Beschäftigten (davon 239 Lehrlinge).
Die Filiale in Liezen befindet sich seit Beginn im Haus Bahnhofweg 7.
Filialleiter war Gottfried Koller, später Peter Gotthardt (2015).

Baustoffhändler mit über 25 Standorten und 45 BauProfi Partnerbetrieben in Österreich.
Im September 1985 eröffnete Quester eine Filiale in der Werkstraße.
Seit 2005 befindet sich die Filiale am Standort Niederfeldstraße 23. Das Unternehmen beschäftigte in diesem Jahr rund 700 Mitarbeiter und befand sich seit 2005 im Eigentum der irischen CRH AG.
Filialleiter in Liezen:
1955 - 1958: Ludwig Taschler
1961 - 1995: Dietrich Kollau
Der Betrieb der Firma Quester wurde 2026 geschlossen und die Firma Bauzentrum Hannak aus Salzburg eröffnete am gleichen Standort einen neuen Betrieb.
Das Bauzentrum Hannak bietet ein breites Spektrum an Produkten und Leistungen für jedes nur erdenkliche Bauvorhaben. Bereits 1952 wurde in Salzburg der Grundstein für das Unternehmen gelegt und im Lauf der Zeit erweitert.
Heute beschäftigt das Unternehmen über 100 Mitarbeiter und bedient Kunden in Salzburg auf einem rund 20.000 m² großen Betriebsgrundstück. Hier sind Schauräume und Lagerflächen auf einem Areal zusammengeführt.
Weitere Standorte: Saalfelden, Liezen, Asten und Abtenau.
Geschäftsführer: Mag. Horst Hannak
Gegründet 1985. Gründungsmitglieder waren: Monika Bergant, Herwig Bergant, Harald Bodlos, Gerhard Fadinger, Hannes Puchwein, 15 Mitglieder; 2009: 73 Mitglieder.
Unter der Führung des damaligen Obmannes Hannes Puchwein veranstaltete der MCF im September 1986 das 1. Liezener Motorradtreffen.
Vereinszweck ist die Freude am Motorradfahren. Das Clubhaus ab 2009 ist im ehemalige Cave-Lokal in der Bachzeile.

Betriebsgelände der Firma Knauf. Nach der Firmengründung am 1. Mai 1970 wurde das Werk errichtet und am 26.08.1972 in Anwesenheit von Handelsminister Dr. Josef Staribacher und Landeshauptmann Dr. Friedrich Niederl eröffnet.
Rotary wurde 1905 vom Rechtsanwalt Paul Harris in den USA gegründet. Es ist der weltweit älteste Club, in dem sich Frauen und Männer für wohltätige Zwecke und zur Förderung von Freundschaft und gutem Willen treffen. Das Motto von Rotary lautet: "Service above self" - selbstloses Dienen. In diesem Sinne werden von den einzelnen Clubs Benefizveranstaltungen organisiert, Hilfsorganisationen unterstützt und soziale Hilfsprogramme entwickelt und gefördert.
Der Rotary Club Liezen - Rottenmann wurde 1955 gegründet. Er hielt seine Clubabende früher im Hotel Karow ab und übersiedelte 2003 nach dessen Schließung in den Gasthof Weichbold-Marcher in Weißenbach. Nachdem auch dieser Gasthof 2016 den Gasthausbetrieb einstellte, wurde der Liezenerhof in der Alpenbadstraße im Herbst 2016 das neue Clublokal.
Im Jänner 1881 erfolgte die Gründung des "Zweigvereines Liezen vom Roten Kreuze". Die Gründungsmitglieder waren der Bezirkshauptmann Alfons von Pavich (er war auch der erste Vereinspräsident), der Advokat Dr. Leopold von Sölder, der Admonter Abt Zeno Müller, der Rottenmanner Bürgermeister Rupert Hofer, der Triebener Werksdirektor Eduard Wesely und der Arzt Dr. Johann Murath aus St. Gallen. Bald nach der Gründung zählte der Verein 122 Mitglieder. Im Jahr 1894 traten alle 30 Gemeinden des damaligen Bezirkes Liezen dem Roten Kreuz bei. Vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges war Bezirkshauptmann Viktor von Geramb Präsident des Zweigvereines. Durch den Zusammenbruch der Monarchie verlor das Rote Kreuz sein traditionelles Arbeitsfeld und versank in Bedeutungslosigkeit. Der Zweigverein Liezen wurde 1938 aufgelöst.
Die neu aufgebaute Kreisstelle Liezen des deutschen Roten Kreuzes übernahm 1940 den Rettungsdienst, den bisher die Feuerwehren ausgeübt hatten. Kreisstellenleiter war der Rettungsarzt Dr. Arthur Hocevar (verstorben 1953).
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges blieb der Rettungsdienst trotz der Auflösung des deutschen Roten Kreuzes in den Händen des Roten Kreuzes. Die Dienststelle Liezen befand sich in einem alten Stadl in der Salzstraße. Die Bezirksstelle wurde 1946 gegründet
1986 wurde das Notarztsystem mittels Bundesheer-Hubschrauber eingeführt und 1994 mit Notarzteinsatzfahrzeugen ergänzt.
Fitnessclub am Standort Gesäusestraße 12. Laut Wikipedia ist die INJOY Quality Cooperation GmbH Franchisegeber für Fitnessstudios in Deutschland und Europa. Die Mitgliederzahl beträgt in Deutschland ca. 195.000. Der Sitz der Injoy-Zentrale liegt in Dorsten (NRW). Der Injoy Liezen ist der 38. Fitnessclub in Österreich und einer von 230 in Europa. Er befindet sich auf einer Fläche von 500 m2 im Fachmarktzentrum an der Gesäusestraße 12. Studioleiterin ist Alexandra Grundner.
Neuroth ist Österreichs ältestes Familienunternehmen für Hörgeräteakustik. Erklärtes Ziel von Neuroth mit Stammsitz in der Steiermark ist es, Menschen mit Hörminderung wieder in das soziale Leben zu integrieren. Das 1907 als „Spezialhaus für Schwerhörigenapparate" gegründete Familienunternehmen ist heute zu einem modernen und innovativen Unternehmen mit 620 MitarbeiterInnen gewachsen.
Ein österreichweites Netz von 102 Fachinstituten mit ausgebildeten Fachkräften gewährleistet eine individuelle Beratung und Betreuung. In der Schweiz und in Liechtenstein ist Neuroth mit 42 und in Slowenien mit 15 Hörcentern vertreten.
Zum Filialstandort Liezen am Standort Hauptplatz 3 besteht insofern eine Beziehung, als der Bruder des Firmengründers Hofrat Dr. Alfred Neuroth mit seiner Familie viele Sommerurlaube in Liezen verbrachte. Er zeichnete und aquarellierte viele Häuser und Landschaften in Liezen und Umgebung.
Der Ursprung der Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Liezen liegt in der Gründung der "Privaten Handelsschule der Marktgemeinde Admont", die ihren Betrieb mit dem Eröffnungsgottesdienst am 21. September 1959 aufnahm. Schon im August 1959 meldete der Liezener Bürgermeister Karl Wimmler bei einer Besprechung in Admont den Wunsch seiner Stadt an, die Handelsschule in Liezen zu führen. Admont nahm diesen Wunsch zur Kenntnis, beschloss aber, die Schule jedenfalls in Admont anlaufen zu lassen. Als erste Direktorin wurde Frau Dr. Hermine Auerbach bestellt.
Ab dem Schuljahr 1960/61 wurde die Schule - noch immer als private Handelsschule - in Liezen geführt. Das Öffentlichkeitsrecht erhielt sie erst 1961.
1967 kam es unter Bürgermeister OSR Johann Voglhuber nicht nur zur Übernahme der Städtischen Handelsschule durch den Bund, sondern auch zur Führung einer Handelsakademie, damals noch als Expositur der Handelsakademie Graz. Untergebracht war diese Schule - aus heutiger Sicht räumlich unzulänglich - in einem Zubau zur Volksschule. 1975 begann mit Unterstützung der Stadtgemeinde unter Bürgermeister Heinrich Ruff der Bau des Bundesschulzentrums. Für ein Schulzentrum war aber eine weitere Schule notwendig. Daher kam es mit Beginn des Schuljahres 1978/79 zur Gründung der damals noch vierjährigen „Bundesbildungsanstalt für Kindergärtnerinnen". Mit Beginn des Schuljahres 1979/80 konnten alle Schulen in das neue Haus einziehen. Die feierliche Eröffnung erfolgte schließlich am 22. November 1979 durch Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger.
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